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Stepenitz in der Prignitz
Nach langer Planung sollte auch mal der angeblich sauberste und schönste Fluß Brandenburgs erkundet werden . Allerdings reicht mal das Wasser nicht aus, Mindestpegel 50cm in Wolfshagen , oder einfach nicht die Zeit.
Telefonnrummer für Pegelstandsabfrage: 038789/60 53 4  der Link zum LUGV
www.luis.brandenburg.de/w/hwmz/potsdam/pegel/W7100042/Default.aspx




Start ist in Wolfshagen, darüber hinaus stromaufwärts ist der Fluß gesperrt, nur die Perleberger Kanuten->www.esv-perleberg.de/ dürfen einmal im Jahr offiziell dort paddeln.




Der Wasserstand war göttlich , nicht zuviel nicht zuwenig. Absolut faltboottauglich!




Unterwegs gibt es relativ wenig Ausstiegsmöglichkeiten, nur an den Brücken.




Dann ist es aber sehr bequem zum Paussieren.




Im Abschnitt von Wolfshagen bis Perleberg pendelt der Fluß in einem schmalen Tal zwischen bewaldeten Prallhängen , Viehweiden und verläuft mal auch nur durch Schilf.




Wir lernen gerade noch so ein bißchen das Canadierfahren.




Der nächste Rastplatz zeigt noch Rudimente ostdeutscher Sprachkultur.




Dieser ist aber auch sehr schön!




Vor Perleberg wird der Fluß dann größer und langsamer und verläuft durch Wald.




Blick vom Stauwehr Perleberg auf das normale Wehr Neue Mühle.




Kurz vor dem  weißem Schild ist die Aussetzstelle vor dem Stauwehr.




Springen lohnt nicht!




Das Rückhaltebecken schützt die Stadt Perleberg vor Hochwässern vom Oberlauf. Falls nämlich das Wasser der Stepenitz nicht in die Elbe abfließen kann, weil diese selbst HW führt, dann läuft der Fluß langsam in von Wittenberge in Richtung Perleberg über. Kommt dann das Wasser auch noch von "oben" ist Land unter!




In Perleberg werden zwischen dem Ortszentrum und der Neuen Mühle -> www.caravanhafen.de/  Kahnfahrten angeboten. Diese Neue Mühle  ist auch die einzige Gaststätte zwischen Wolfshagen und Wittenberge. Nach dem Motto :" nimm dir Essen mit , wir fahren nach Brandenburg!" DANKE Herr Grebe!




Jetzt kommt der Moment der Entscheidung. Wir haben uns für links entschieden, das waren 200m umtragen. Rechts soll eine Sackgasse sein.




Spreewaldfeeling in der Prignitz.




Links der Stadtpark , rechts Wohnhäuser , Schule.




Aussetzstelle im Zentrum von Perleberg. Nun 200 m geradeaus die Grabenstraße umtragen, bzw. bei reichlich Wasser in den parallel verlaufenden Graben einsetzen.




Nach Perleberg kommt am Ortsrand ein Wiesenwehr , umtragen dort rechts ca.150m .Die Einsatzstelle ist eher Durchschnitt.




Nun kommen 32 Sohlschwellen bei gutem Wasserstand ein Genuß. Bei Niedrigwasser eher anstrengend und aufgrund des Uferbewuchses mit treideln verbunden.




Das Tal ist nun sehr breit, links und rechts als Viehwiese genutzt.




Das Wehr in Weissen, ca .150m rechts umtragen. Auch eher schlecht. Angeblich soll die Fischtreppe befahrbar sein, sie war aber mit einer Metallsperre gesichert.




Nochmal umtragen beim RAW-Wehr, links ca .200m und  nach 2,5 km sind wir im Hafen Wittenberge und sehen Reste einer stolzen Industriestadt , die jetzt noch ihre Rolle sucht. Es entsteht durchaus auch etwas Neues!




Hier kann man noch nicht aussetzen, das geht nur im Freizeithafen , dort gibt es eine Slipanlage wo man das Boot perfekt rausnehmen kann.





Dann geht alles sehr schnell, der Shuttle ist schon da und wir holpern über Prignitzer Pflaster zurück nach Wolfshagen. Für Faltbootfahrer ist der Weg zum Bahnhof ca .2,5km weit. Im Zweifelsfall würde ich sogar ein Taxi bestellen oder man hat Zeit.

Fazit:
Sehr sauberer, ruhiger Fluß in einer ziemlich ablegenen Ecke Brandenburgs. Mit dem ÖPNV ist Wolfshagen ziemlich schlecht erreichbar aber es geht, zumindest in der Zeit , wenn der Schulbus verkehrt.
Die 50cm Mindestwasserstand bedeuten jede Menge Arbeit und sicher auch eine Gefahr für Faltboote. Wir hatten ca.100 cm. Allerdings wird der Fluß vom Bootsverleiher freigeschnitten, hatten wir wenigstens das Gefühl! Es sind 5 Wehre zu Umtragen , auf 35 km umgerechnet ist das absolut erträglich. Essen und übernachten kann an der Neuen Mühle in Perleberg. Die Tour von Wolfshagen nach Wittenberge wird normalerweise in zwei Tagen gefahren, es geht aber auch an einem Tag. Das setzt aber gewisses Knowhow und Routine vorraus.
 
   
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